FAQ - Informationen zu Überdachungen von PCSdach

ANLEHNKONSTRUKTION

Bei einer Anlehnkonstruktion, auch Pultdach genannt, neigt sich das Dach einseitig von der höheren Hauswand  zur tiefer liegenden unteren Kante, auch Dachtraufe genannt. Bei unserem System ist der First das Wandanschlussprofil, die Dachtraufe die Regenrinne. Vorn unterhalb der Regenrinne wird die Konstruktion mit Pfosten abgestützt.

ABWASSER

siehe REGENWASSERABLAUF

BAUGENEHMIGUNG
Genehmigungen für diese Art von Anbauten sind kommunal geregelt und gehen von: nicht notwendig über anzeigepflichtig bis zu genehmigungspflichtig.
Allerdings gilt auch die Regel, wer viel fragt, bekommt viele Antworten. Wichtig ist erfahrungsgemäß, dass Nachbarn keine Einwände haben und Grundstücks- und Abstandsgrenzen eingehalten werden.

BEFESTIGUNG
siehe Wandbefestigung bzw. Bodenbefestigung

BODENBEFESTIGUNG
siehe Fundamente

DACHEINDECKUNG:
600/10
die Dachplatten sind Doppelstegplatten, 10mm Stärke aus hochwertigem 10mm Polycarbonat,  alternativ klar oder opal (milchig weiß) mit einer seitlichen Nut-Feder.

Plus                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 die Dachplatten sind Doppelstegplatten aus hochwertigem 16mm Polycarbonat ,  alternativ klar oder opal (milchig weiß), Eindeckung mit hochtransparenter Premium Dachplatte zzgl. 15%,                                                                                                                                                                     gegen Aufpreis (zzgl. € 50 pro m²) mit PCS80 Hitzeschutzausrüstung. 

Normalerweise nimmt man Dachplatten für Carports opal und für Terrassenüberdachungen klar, das ist aber Geschmackssache und selbstverständlich frei wählbar. Zwischen klar und opal gibt es keinen Preisunterschied.

GLAS
vorbereitet für geeignete Glasscheiben 8 mm oder 10 mm, Glasbreite zwischen 60 und 70 cm und einer maximalen Glaslänge bis 500 cm. Das Glas ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss vor Ort besorgt werden.

DACHNEIGUNG
Die Dachneigung ist zwischen 5° und 15° stufenlos frei wählbar. Empfohlen wird von uns ein Dachneigungswinkel > als 9°.                                                                                                                                                                                                                                                                                         Bei hohen Schneelasten ist auf jeden Fall mit einer Dachneigung >9° zu montieren.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Je laufender Meter Dachtiefe bei 9° Dachneigung:  ca. 15 cm Höhenunterschied

Die Dachneigung wird durch das Verhältnis der Höhe des Wandanschlusses und der Pfostenhöhe erreicht.

Beachten Sie bitte auch, dass sich die projizierte Fläche (Bestell-Dachtiefe) entsprechend der gewählten Dachneigung verändert. Das von uns angegebene Dachtiefenmaß ist immer theoretisches Maß.

Je höher die Dachneigung, desto höher der Schneelastwert und je optimaler  die Selbstreinigung des Daches durch Wind und Niederschläge.

DACHPLATTEN
siehe Dacheindeckung

DACHTIEFE                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Die tatsächliche Dachtiefe wird aufgrund der variablen Dachneigung (zwischen 5° bis 15°)  erst  bei der Montage vom Kunden selbst festgelegt wird.                                                                                                                                                                                                                                            Das handelt sich dann  zwar wirklich nur um ein paar Zentimeter und spielt normalerweise eine untergeordnete Rolle, zumal dieses Maß vor Ort problemlos vom Kunden selbst mit einer Elektro-Stichsäge gekürzt werden kann.

So ist z. B. beim System 600/10 und einer Standardpfostenhöhe von 2,25m bei einer Bestell-Dachtiefe von 3,1 m die PC-Hohlkammerplatte  3020 mm und der Träger (Sprosse)  3000mm lang. Die Vorderkante Rinne ist dann bei Dachneigung 5° =   ca. 3,08m   bei 10° = ca. 3,05m  und 15° = ca. 3,0m.

FACHCHINESISCH

Dachtraufe =  vordere Kante der Konstruktion über die das   Niederschlagswasser abtropft

Dachfette  =  waagerechter Querbalken auf denen die Dachsparren aufliegen

Dachsparren = Träger in Längsrichtung vom First zur Dachtraufe liegende Träger

Mittelträger    = Dachsparren zwischen den beiden Seitenträgern mit einer dualen Aufnahme für die Dachplatten

Seitenträger = Rechter und linker Dachsparren mit nur eine Aufnahme für die Dachplatten

VSG             = Verbund Sicherheitsglas

FUNDAMENTE
Die Pfosten werden am Boden festgeschraubt. Hierzu sind Fundamente (Streifen oder Punktfundamente) notwendig, die bauseits vorhanden sein müssen.

Punktfundament ca. 30 x 30 cm Tiefe, je nach Lage frostsicher ca. 80cm

Streifenfundamente ca 30 cm breit und 80cm tief

MAßE

600/10 unendliche Wandlänge, Dachtiefe max. 4,1m

Plus     unendliche Wandlänge, Dachtiefe max. 5,0m

GLAS   max. 6,1 m Wandlänge, Dachtiefe max. 5,0m

Die tatsächlichen Einbaumaße variieren  konstruktionsbedingt um einige cm nach oben.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Siehe auch unter Dachneigung (Veränderung der Dachtiefe durch Veränderung des Dachneigungswinkels).

PULTDACH
siehe Anlehnkonstruktion

REGENWASSERABLAUF

Der Ablauf des Regenwassers erfolgt normalerweise über einen, oder auch mehrere, der Pfosten (frei wählbar) und läuft dann in eine Bodenrinne oder direkt in den Garten.

Optional kann eine Regenabwaserleitung (farbig auf die Alu Profilfarbe) an der Regenrinne angebracht werden (unter Zubehör über unseren Shop erhältlich). Damit kann das Regenwasser dann in eine Regentonne fließen oder wird direkt mit einem im Boden vorhandenen Abwasserkanal verbunden.

TRAVERSE                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Querträger zur Schneelasterhöhung, wird unter die Regenrinne gesetzt. Eine Verstärkung mit Stahlträgern ist möglich.

SCHNEELAST
Die an der Überdachung anzusetzende Schneelast folgt  der lokalen (charakteristischen) Schneelast multipliziert mit einem Formbeiwert. In Deutschland sind für die verschiedenen Schneelastzonen charakteristischen Werte der Schneelast in kN/m² auf dem Boden in Abhängigkeit von der Geländehöhe A in m über dem Meeresniveau anzusetzen. Die Zonen sind von 1 bis 3 aufgeteilt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Bauamt  über die Schneelast am Montageort. Gerne verweisen wir auf die Webseite www.schneelast.info 

SCHWIERIGKEITSGRAD
Unsere Bausätze sind so konzipiert, dass Sie von handwerklich geschickten Kunden problemlos und ohne Spezialwerkzeuge selbst aufgebaut werden können.

WANDBEFESTIGUNG

Das Wandanschlussprofil wird in der Regel ca. alle 60cm direkt an die Hauswand  angeschraubt, da hat es auch den besten und sichersten Halt.  Die Montage an Fassaden z. B. mit Klinker, Wärmedämmung, Leichtbauwänden ist mit speziell hierfür im örtlichen Fachhandel  erhältlichen Wandankern (z. B. von Fischer oder TOX) problemlos zu bewerkstelligen. Gleiches System wie für Markisen. Durch die Klinker und die Wärmedämmung wird ein Loch in die dahinter liegende Wand gebohrt bzw. gefräst. Dann wird mit einer, dem Wandanker Set beiliegenden 2 Komponenten Klebe-Masse eine Gewindestange in die Bohrung eingebracht. Nach der Aushärtung ist das Bohrloch dann wieder komplett verschlossen. Dies ist eine bestens  bewährte Montagemethode, wie sie auch bei der Markisenmontage durchgeführt wird.